Ein Klassenzimmer, das die Zukunft atmet

Gewähltes Thema: Umweltfreundliche Unterrichtspraktiken. Willkommen auf unserer Startseite, wo kleine Routinen große Veränderungen auslösen. Hier finden Sie inspirierende Ideen, um Unterricht, Materialwahl und Schulalltag spürbar nachhaltiger zu gestalten. Abonnieren Sie unseren Blog, teilen Sie Ihre Erfahrungen und gestalten Sie gemeinsam mit uns eine lernfreudige, klimafitte Schule.

Kleine Schritte, große Wirkung

Ein Klassenritual für Licht, Lüften und Papier spart messbar Ressourcen: Eine Grundschule in Köln reduzierte ihren Papierverbrauch um 28 Prozent, nur durch doppelseitiges Drucken und digitale Wochenpläne. Welche Routine probieren Sie zuerst aus? Teilen Sie Ihre Idee unten.

Die CO₂-Bilanz der Schule verstehen

Heizung, Strom, Papier, Essen, Anfahrt – wer die Emissionen kennt, findet leichter Hebel. Viele Schulen entdecken, dass Wärme und Strom den größten Anteil ausmachen. Nutzen Sie diese Erkenntnis, um Prioritäten zu setzen und Ziele transparent mit Ihrer Klasse zu vereinbaren.

Gemeinschaft macht den Unterschied

Als eine 6. Klasse „Energie-Patenschaften“ übernahm, kippten plötzlich alle freiwillig den Lichtschalter. Die Kinder dokumentierten Erfolge auf einer Tafel, die Eltern kommentierten online. Aus Pflichtgefühl wurde Stolz. Welche Verbündeten gewinnen Sie heute in Ihrer Klasse?

Licht und Geräte klug nutzen

Tageslicht zuerst, dann Zonenlicht, zuletzt Deckenbeleuchtung: Diese Reihenfolge reduziert Stromspitzen. Schaltleisten mit Kippschalter verhindern Standby-Verluste bei Tablets, Beamern und Lautsprechern. Benennen Sie „Abschalt-Captains“, die am Ende jeder Stunde einen Geräte-Check durchführen.

Richtig lüften und heizen

Stoßlüften statt Kipplüften, kurze Pausenfenster, freie Heizkörper: So bleibt die Luft frisch und die Wärme im Raum. Ein Thermometer an der Wand und CO₂-Ampeln machen Lernklima sichtbar. Fragen Sie Ihre Klasse: Welche Lüftungszeiten fühlen sich für alle am besten an?

Energie-Detektive im Einsatz

Lassen Sie Lernteams Messrunden planen: Luxmeter fürs Licht, Thermometer fürs Raumklima, Schätzungen für Standby. Aus den Daten entsteht ein Energie-Manifest der Klasse. Veröffentlichen Sie Ergebnisse im Schulflur – und laden Sie andere Klassen zum Mitmachen ein.

Abfall vermeiden und Ressourcen kreislauffähig denken

Eine Kiste für Restpapier, Klammern, Schrauben, Stoffstücke und Kartonteile verwandelt „Müll“ in Prototypen-Material. In einer Projektwoche bauten Schüler daraus Messstationen für den Schulgarten. Posten Sie ein Foto Ihrer Kiste und erzählen Sie, was daraus entstanden ist.

Abfall vermeiden und Ressourcen kreislauffähig denken

Digitale Rückmeldungen, doppelseitiges Drucken, dünneres Recyclingpapier und Vorlagen mit schmaleren Rändern sparen Tonnen. Eine Klasse markierte „Papierfreie Tage“ und feierte jeden gelungenen Versuch. Welche Arbeitsblätter können Sie nächste Woche sinnvoll digital ersetzen?

Nachhaltig beschaffen: Materialien mit Wertepass

Qualität statt Einweg

Nachfüllbare Stifte, robuste Scheren, magnetische Whiteboard-Hilfen und stapelbare Boxen senken Mengen und Stress. Dokumentieren Sie Lebensdauern im Material-Logbuch der Klasse. So wird sichtbar, was sich lohnt – und welche Produkte Sie künftig konsequent vermeiden.

Grüne Chemie im Klassenzimmer

Setzen Sie auf ungefährliche, leicht verfügbare Stoffe und kleine Versuchsmengen. Ein „Sicherheits- und Umweltbrief“ begleitet jedes Experiment mit Entsorgungswegen. Bitten Sie Ihre Lernenden um Feedback: Welche Versuche waren eindrucksvoll und gleichzeitig besonders ressourcenschonend?

Digitale Alternativen sinnvoll nutzen

Tablets sparen nicht automatisch Ressourcen. Effizient wird es, wenn Geräte geteilt, langlebig geschützt und Software bewusst gewählt wird. Planen Sie Offline-Phasen, um Energie zu sparen. Welche App hat bei Ihnen Papier ersetzt, ohne den Unterricht unübersichtlich zu machen?

Lernkultur, die Handeln auslöst

Ein Stundenplan mit Forschertagen, Werkstattzeit und öffentlicher Ausstellung. Gruppen entwickeln Prototypen, etwa eine Fensterdichtungsprüfung oder ein Regenwasser-Modell. Laden Sie Eltern ein, Feedback zu geben. Welche lokale Herausforderung möchte Ihre Klasse sichtbar lösen?

Lernkultur, die Handeln auslöst

Mathe rechnet Verbräuche, Deutsch schreibt Plakate, Kunst gestaltet Infografiken, Geografie kartiert Schulwege. So entsteht ein gemeinsames Narrativ. Sammeln Sie Produkte in einem digitalen Portfolio und zeigen Sie Fortschritte. Wer übernimmt die Rolle des Redaktions-Teams?

Draußen lernen: Natur als dritter Lehrer

Beete werden zu Datenbanken: Bodentemperatur, Feuchte, Biodiversität. Lernteams pflegen Parzellen, protokollieren und präsentieren. Ernten Sie Geschichten gleich mit: Wie schmeckt der Salat, den die Klasse selbst gezogen hat? Teilen Sie Rezepte aus Ihrem Gartenprojekt.
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